Radtour der Seniorengruppe 2019

Auf dem Lahn-Radweg von der Lahnquelle bis Bad Ems = 292 km vom 25.06. – 30.06.2019
Organisation: Gerhard Heubeck

Allgemeines: Der Radweg ist sehr gut trassiert, nur wenige Male mussten wir die Markierung suchen.
Das Wetter war nicht nur heiß oder heißer, sondern es hatte teilweise Saharatemperaturen mit bis zu 36 Grad um die Mittagszeit.

Dienstag, der 25.06.                                                        25 km

Die LahnquelleNürnberg-Hbf. – Kassel – Wilhelmshöhe – Marburg – Feudingen – Lahnquelle
Abfahrt pünktlich um 7.30 Uhr, es folgte eine angenehme Fahrt bis Kassel- Wilhemshöhe, dort hatten wir genügend Zeit zum Umsteigen, auch in Marburg klappte alles wie am Schnürchen, sodass wir stressfrei am frühen Nachmittag in Feudingen ankamen.
Wir verstauten unser Gepäck im Hotelzimmer und machten uns auf den Weg zur Lahnquelle. Eine friedliche, rundherum grüne Landschaft empfing uns mit herrlichen Blumenwiesen, lieblichen Auen und ruhigen Wegen.
Wir fuhren bzw. schoben das letzte Stück zur Lahntalquelle auf einem Fuhrweg bergauf.
Die Lahn entspringt in einem kleinen wild verwachsenen Teich, von hier tritt der Fluss                Die Lahnquelle                 seinen Weg nach Lahnstein am Rhein an.
Zurück nach Feudingen ging es dann durchs Ilsetal, ein kleiner Bach, der in die Lahn mündet und uns eine asphaltierte Strasse immer bergab bescherte.

Mittwoch, der 26.06.                                                        65 km

TourbesprechungFeudingen – Marburg
Wie immer auf unseren Touren wird zu Beginn der Fahrt Essen und Trinken eingekauft. Wir sind noch nicht richtig auf den Rädern, da hatten wir Gerhard schon verloren und erst nach etlichem Hin und Her konnten wir vereint unsere Fahrt nach Laasphe durch den Wald fortsetzen.
In Laasphe mussten wir ein kurzes Stück auf der Hauptstraße fahren. Danach hatten wir nur noch Radwege bis Marburg.
Der Weg war asphaltiert und er schlängelte sich dicht an der Lahn durch Wiesen und Kornfelder. Auf beiden Seiten des Tals stiegen die bewaldeten Hänge empor, eine schöne Stimmung. Der einzige Minuspunkt bei unserer heutigen Fahrt: Wir „schwitzen             Tourenbesprechung              wie die Schweine“.
Aus diesem Grunde strichen wir, in Marburg angekommen, die Besichtigung der Stadt und verlegten sie kurzer Hand auf den Donnerstagvormittag.

Donnerstag, der 27.06.                                                      59 km

In MarburgMarburg – Wetzlar
Besichtigung von Marburg; an einem strategisch wichtigen Punkt deponierten wir die Räder mit samt dem Gepäck. Das konnten wir uns nur leisten, weil Karin sich bereit erklärte, alle Räder zu bewachen.
Der Rest der Truppe zog los, fuhr mit dem Aufzug in die Oberstadt, schlenderte über den Marktplatz, durch die engen Gassen mit den Fachwerkhäusern und erklomm schließlich den höchsten Punkt von Marburg, den Hügel mit dem Landgrafenschloss. Nach einem ausführlichen Rund-um-Blick begann der Abstieg zu Karin und den Rädern.
Noch schnell ein Besuch im Dom, den konnten wir natürlich nicht auslassen. Dann eine kurze Suche nach unserem Lahnradweg und schon waren wir wieder unterwegs.                    In Marburg                 Das Tal wurde jetzt etwas breiter aber der Schönheit tat dies keinen Abbruch.
Durch Staufenberg, Gießen und Heuchelheim ging die Fahrt flott voran bis es ca.12 km vor Wetzlar hieß: „Stopp“! – Monika hatte ein plattes Hinterrad. Die Männer pumpten das Rad auf und Monika fuhr so schnell sie konnte, bis die Luft wieder raus war, dann begann das ganze Spiel von vorne, so erreichten wir Wetzlar.

Freitag, der 28.06.                                                                56 km

MittagspauseWetzlar – Runkel
Die Zeit der Radreparatur nutzten die anderen um einen kleinen Stadtrundgang zu unternehmen.
Der Dom mit seinem unfertigen linken Turm war die erste Anlaufstelle, anschließend schlenderten wir dann auch hier durch die Strassen mit den vielen Fachwerkhäusern.
Dann auf die Räder marsch, die heutige Etappe wartete auf uns.
Die Landschaft veränderte sich langsam, die Hügel des Lahntals rückten näher und ließen kaum mehr Platz für Felder. Wir fuhren bis Weilburg, das uns mit seinem beeindruckenden Schloss direkt an der Lahn begrüßte. Dann begann ein wunderschöner Streckenabschnitt, bewaldete Hügel die bis an den Fluss reichten, dazu nur noch unser                 Mittagspause                  Radweg und einige Kanuten auf dem Wasser.
So stellt man sich den Traum vom Radweg vor.
Wir radelten bis Runkel, dort erwartete uns ein besonderer Service. Nachdem unser Hotel 200 m oberhalb der Lahn liegt, wurden wir mit dem Shuttlebus abgeholt und hochgefahren – sehr lobenswert.

Samstag, der 29.06.                                                              67 km

Der Dom in LimburgRunkel – Limburg – Bad Ems
Bis Limburg hatten wir eine Stecke von ca. 10 km zurückzulegen. Der Höhepunkt unserer heutigen Etappe war die Besichtigung von Limburg. 1½ Stunden dauerte der Rundgang mit vielen interessanten Einzelheiten und zum Abschluss einem Besuch im Dom.
Weiter ging die Fahrt flussabwärts bis wir uns in Geilnau entscheiden mussten, den eigentlichen Radweg mit sehr starker Steigung und Gefälle zu fahren, oder den Fußweg direkt an der Lahn zu nutzen.
Wir entschieden uns für den Wanderweg, schoben hier ca. 30 Minuten unsere Räder auf engem Pfad direkt an der Lahn und genossen dabei die wunderschöne Natur.
Der Dom in Limburg             Wieder auf dem Radweg erwarteten uns bei Nassau etliche Steigungen, bis wir                                                     schließlich Bad Ems erreichten.

Sonntag den 30.06.                                                              20 km

Bad Ems – Koblenz – Nürnberg
Die letzten 14 km zur Mündung der Lahn in den Rhein wurden zurückgelegt. Hier verabschiedeten sich Heidi und Karin, die noch einige Tage Radlurlaub anhängten. Der Rest der Truppe fuhr nach Koblenz weiter. Die einzige Besichtigung, die wir absolvierten, war „Das Deutsche Eck“, denn es war vieeeel zu heiß um die Stadt zu durchstreifen. So warteten wir am Bahnhof auf die Abfahrt des Zuges.

Mit dabei die 7 DAV-Radler:
Willi Biersack
Renate und Eugen Grimm
Monika und Gerhard
Karin Kaufmann
Heidi Stenger
M.H.